Auf den Spuren der „Barockbaumeister“ ins Elsaß

Freitag, 25., bis Sonntag, 27. September 2020, ABGESAGT

 

Bis zu 1.500 Architekten, Baumeister, Stukkateure und andere Bauhandwerker aus dem heutigen Vorarlberg errichteten im ausgehenden 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Grenzregionen zwischen Süddeutschland, Frankreich und der Schweiz jene Bauwerke, die noch heute als Zeugnisse für Macht und Reichtum der katholischen Kirche in jener Zeit gelten: die barocken Klöster und Kirchen mit all ihrer opulenten Pracht. Sie hinterließen rund 600 Bauwerke, von denen viele bis heute Besucherinnen und Besucher aus aller Welt zum Staunen bringen, auch wenn sie längst anderweitig genutzt werden. 

Die Abteikirche Ebersmünster im Elsaß, erbaut von Peter Thumb, einem der bekanntesten Barockbaumeister aus dem Bregenzerwald, ist alljährlich Schauplatz eines Konzertes, das der Auer Hotelier Walter Lingg organisiert. Auf der Strecke nach und von Ebersmünster besuchen wir weitere Werke der Barockbaumeister, u.a. das ehemalige Kloster Sankt Peter im Schwarzwald und Schloss Salem am Bodensee.

 

Begleitung: Bernadette Rüscher

 

Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

Preis: inklusive 1x Abendessen und 2x Mittagessen, Eintritten und Führungen - 490,- im Doppel- und 550,- im Einzelzimmer

 

Anmeldungen bis 1. August bei: Kathrin Novis

Kennwort: "Elsaß"

E exkursionen@vlmv.at

T +43 (0) 650 5200932

Auf den Spuren der Vorarlberger Barockbaumeister in Engelberg und Einsiedeln

Samstag, 26. September 2020

 

Die barocken Klosteranlagen werden meist nicht in einem Schritt erbaut, da auch reiche Klöster wirtschaften müssen. Deshalb sich oft mehrere Generationen von Vorarlberger Barockbaumeistern an den Gesamtwerken beteiligt: zuerst die Kuen aus Bregenz, dann die Beer, Thumb, Moosbrugger und Rüeff aus dem Bregenzerwald. Sie beschäftigen mehr als 1500 gut ausgebildete Vorarlberger Handwerker, kooperieren untereinander und mit Barockkünstlern. 

 

Wesentlichen Anteil an den barocken Benediktinerklöstern in Einsiedeln und Engelberg hat der aus Au im Bregenzerwald stammende Einsiedler Laienbruder Caspar Moosbrugger (1656 – 1723. Er gilt als Mitbegründer der Bregenzerwälder Barockbauschule und bedeutendster Schweizer Barockarchitekt. Zahlreiche sakrale und profane Bauten in der Schweiz tragen seine Handschrift und auch außerhalb der Schweiz war sein Wissen gefragt. An beiden Barockanlagen sind auch weitere Vorarlberger beteiligt.

 

Caspar Moosbruggers architektonisches Hauptwerk ist der umfassende Neubau der Benediktinerabtei Einsiedeln mit der prachtvollen Stiftskirche 1704 bis 1735. Er bindet die kurz vorher errichteten Bauten der Bregenzer Architekten Michael und Johann Georg Kuen in das Gesamtkonzept ein: Chor der Stiftskirche, Beichtkirche und Magdalenenkapelle. In Engelberg brennt das Kloster 1729. Der barocke Neubau greift auf Pläne von Caspar Moosbrugger aus 1704 zurück. Für die Umsetzung wird  Johannes Rüeff aus Au als Gesamtunternehmer aus Preisgründen dem bekannteren Johann Michael Beer von Bleichten vorgezogen. 

 

Für die Führungen konnten die kunsthistorischen Experten der beiden Klöster gewonnen werden: den Stiftsbibliothekar von Engelberg P. Guido Muff und den Kunsthistoriker von Einsiedeln Markus Bamert. 

 

Begleitung: Karl Dörler (+43 676 4289014)

 

Teilnehmerzahl: max. 19 Personen

Preis: inkl. Bus, Führungen und Eintritten 108,- pro Person

 

Bitte Mund-Nasen-Schutz für Busfahrt und Führungen mitbringen. Das Tragen ist teilweise verpflichtend.

Mittagspause in Engelberg, genügend Restaurantplätze reserviert 

 

Anmeldungen bei: Kathrin Novis

Kennwort: „BAROCK“ 

E exkursionen@vlmv.at

T +43 (0) 650 5200932