Bregenz und die Romantik

Montag, 10. August

 

Kunsthistorische Führung zum 180. Jahrestag: Bregenz und die Romantik - der englische Maler William Turner als Reiseführer von Bregenz auf den Gebhardsberg

 

Reiseschriftsteller und Künstler belebten nach den Napoleonischen Kriegen einen stetig anwachsenden Tourismus der Oberschicht. Reizende Naturlandschaften wie die Alpen und ihre Seen und mittelalterliche Städte und Burgen zogen zahlungskräftige Reisende an – Hochadel, Künstler und Schriftsteller. Bregenz mit dem Gebhardsberg und seiner weiten Aussicht über den Bodensee, in die Berge und ins Schwäbische konnte davon profitieren und trug selbst einiges zu seiner Attraktivität bei.

 

Vor 180 Jahren reiste der Maler Joseph Mallord William Turner – in England schon lange ein Star – von Rotterdam nach Venedig. Vermutlich machte er am 10. und 11. August 1840 in Bregenz Station. Mindestens vierzehn Aquarelle, Zeichnungen und Skizzenblätter fertigte der Meister in oder von Bregenz an. Seine Blickwinkel und Ansichten lassen sich auf der Wanderung gut nachvollziehen, auch wenn sich einiges in der Stadt und in der Landschaft verändert hat. Die kunsthistorische Führung macht die Person Turners, seine Arbeitsweise und sein Werk ebenso zum Thema wie das Städtchen Bregenz seiner Zeit und das Interesse anderer Künstler und Schriftsteller an ihr.

 

Die Führung endet auf der Aussichtsterrasse des Burgrestaurants, das auch zum anschließenden Genießen einlädt.

 

Führung und Begleitung: Karl Dörler 

 

Beginn: 14 Uhr

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Treffpunkt: vor Künstlerhaus Bregenz, Gallusstraße 10 (Nähe Bushaltestelle LKH und Parkplatz Blumenstraße)

 

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Preis: € 15 pro Person

 

 

Anmeldungen bis 6. August bei Karl Dörler

Kennwort „Turner“

 

E karl.doerler@bregenznet.at

T 0676 4289014 

 

Welterbe Regensburg und Ruhmeshalle Walhalla

Donnerstag, 27. August 2020

 

Regensburg, die mittelalterliche italienisch anmutende Stadt, wurde 2006 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Von den Römern gegründet war sie durch die verkehrsgünstige Lage an der Donau im Mittelalter eine reiche Fernhandelsstadt. Ihre Kaufmannsfamilien unterhielten Geschäftsbeziehungen von Paris bis Kiew und von der Ostsee nach Italien. Im „Immerwährenden Reichstag“ zu Regensburg wurde europäische Politikgeschichte zu einer Zeit geschrieben, in der der Begriff „Europäische Union“ noch gar nicht erfunden war. Die reichen Patrizier schufen beeindruckende Bauten, die bis heute das Stadtbild prägen. Bei einer Stadtführung erleben wir den Dom St. Peter, die Steinerne Brücke, das Schloss St. Emmeram und die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und Türmen. Die Walhalla thront wie ein griechischer Tempel über dem Donautal – als Ehrenhalle für bedeutende Männer und Frauen, die politisch und kulturell mitteleuropäische Geschichte geprägt haben. Ihre Zielsetzung und ihre Wahrnehmung geben Anlass zu kontroversen Diskussionen, auf welche uns die Führung hinweisen wird.

 

Wissenschaftliche Begleitung: Karl Dörler

 

Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

Preis: wird noch bekannt gegeben

 

Anmeldungen bis 25. Juli bei: Kathrin Novis

Kennwort: "Regensburg"

E exkursionen@vlmv.at

T +43 (0) 650 5200932